Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Die Aufnahme der Beitrittsgespräche der Europäischen Union mit der Republik Nordmazedonien bleibt für Deutschland eine wesentliche Frage der Sicherheit und Stabilität in Europa

Bandera europea ondeando al viento

Bandera europea, © picture alliance / dpa

22.10.2019 - Pressemitteilung

Für Deutschland ist und bleibt die Aufnahme der Beitrittsgespräche der Europäischen Union mit der Republik Nordmazedonien eine wesentliche Frage der Sicherheit und Stabilität in Europa.

Deutschland ist dem westlichen Balkan nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich und gesellschaftlich durch die vielen Menschen aus dieser Region, die bei uns leben, in besonderem Maße verbunden. Es ist im gemeinsamen europäischen Interesse, die Staaten des westlichen Balkans in die Europäische Union einzubinden. Damit dies gelingt, müssen wir zu unseren Versprechen stehen, die europäische Perspektive dieser Länder gemeinsam umzusetzen. Dies ist die beste Voraussetzung, um Reformen und eine rechtsstaatliche Entwicklung zu fördern und damit auch die beste Voraussetzung für Wohlstand, Stabilität und Sicherheit innerhalb Europas.

Der Deutsche Bundestag ist mit seinem Beschluss am 26. September 2019 dieser Verantwortung gerecht geworden. Unsere Position hat sich nicht geändert und soll weiterhin Denkanstoß für andere sein. Auch wir sind dafür, den Beitrittsprozess insgesamt transparenter und besser zu gestalten. Aber wir sind ebenso überzeugt, dass es sich lohnt, der Republik Nordmazedonien eine europäische Perspektive zu bieten.

Deutschland wird Nordmazedonien weiterhin auf seinem Weg in die EU unterstützen, wie wir es immer getan haben. Wir setzen darauf, dass Nordmazedonien die Reformen intensiviert und damit alle überzeugt, die noch Zweifel haben könnten, dass sein Platz in der EU ist!

nach oben