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Grußwort der Deutschen Botschafterin auf dem Empfang zum Tag der Deutschen Einheit, 03.10.2022

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- Es gilt das gesprochene Wort –

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr Parlamentspräsident, sehr geehrter Herr Premierminister, Sehr geehrte Ministerinnen und Minister, sehr geehrte Abgeordnete, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,

ich freue mich sehr, endlich mit Ihnen allen den Tag der Deutschen Einheit feiern zu können. Die Corona-Pandemie hatte in beiden Vorjahren die Feier verhindert.

Jetzt ist die Feststimmung durch Russlands Aggressionskrieg in der Ukraine getrübt. Unser erster Gedanke gilt den Männern und Frauen, die täglich in der Ukraine unsere Freiheit und unsere Werte verteidigen.

32 Jahre deutsche Wiedervereinigung – für meinen Mann und mich, in der DDR geboren und aufgewachsen, ein ganz besonderer Feiertag.

Ohne den Mut der Bürgerinnen und Bürger der DDR, die die Mauer zwischen Ost und West zum Wanken brachten, wären wir nicht hier. Die Wiederherstellung der Einheit Deutschlands war der Triumph ihres Freiheitswillens.

Sie war möglich, weil unsere Freunde und Partner in die friedliche und demokratische Entwicklung Deutschlands vertraut haben und diesen Prozess unterstützten. Dafür sind wir ihnen ewig dankbar.  

Wir feiern in diesem Jahr auch, dass Nordmazedonien bei seinem frustrierend langen und mühsamen EU-Annährungsprozess endlich in eine neue Phase getreten ist, die Eröffnung der Beitrittsgespräche.

Wie lange es nach der Verfassungsänderung bis zur Mitgliedschaft dauern wird, bestimmt vor allem das Reformtempo im Land.

Auf Deutschlands uneingeschränkte Unterstützung in diesem Prozess können Sie sich verlassen. Das hat Ihnen nicht zuletzt der BK bei seinem Besuch im Juni in Skopje versichert.

In diesem Jahr feiern wir auch 30 Jahre Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern. 30 Jahre Hilfe, Austausch, sich kennenlernen, voneinander lernen, Brücken bauen zwischen unseren Ländern und ihren Menschen.

Vielfältige Projekte im ganzen Land sind Zeugnis dieser Zusammenarbeit zwischen verschiedenen deutschen Akteuren einschl. der Botschaft und unseren Partnerinnen und Partnern in Nordmazedonien, denen wir für die gute Kooperation herzlich danken.

Wir machen weiter, um MKD auf seinem Weg zur vollständigen euro-atlantischen Integration voranzubringen und es nachhaltig zu entwickeln – für ein besseres Leben der Menschen hier im Einklang mit Natur und Umwelt.

Abschließend möchte ich ganz herzlich unseren Sponsoren danken - Dräxlmeier, Kostal, Kromberg und Schubert, Marquardt und Telekom. Sie gehören zu den größten deutschen Investoren und den größten Arbeitgebern im Land und stehen für die ausgezeichneten Wirtschaftsbeziehungen zwischen unseren Ländern.

Für die Musik sorgen Stephan Krüger, den ich seit den Tagen des Mauerfalls kenne, und sein Sohn Leonard. Vielen Dank!

Ganz besonders möchte ich meinem Team danken, das die heutige Feier auf die Beine gestellt hat. Und nun allen eine angenehme Zeit!

 

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