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Beschleunigtes Fachkräfteverfahren

07.07.2020 - Artikel

Informationen zum Verfahren
Das beschleunigte Fachkräfteverfahren verkürzt die Dauer des Anerkennungs- und Visumsverfahrens erheblich und kann genutzt werden für:

  • Fachkräfte mit Berufsausbildung (§§ 16d und 18a AufenthG)
  • Fachkräfte mit akademischer Ausbildung (18b AufenthG)
  • Hochqualifizierte
  • Forscher/Wissenschaftler
  • Führungskräfte
  • Berufsausbildung und innerbetriebliche Weiterbildung (§16a AufenthG)
  • IT-Fachkräfte ohne Hochschulabschluss

Folgende Informationen bzw. Schritte sind dabei wichtig:

  1. Sie bevollmächtigen Ihren künftigen Arbeitgeber/Ausbildungseinrichtung, das beschleunigte Fachkräfteverfahren bei der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland einzuleiten. Die Mustervollmacht finden Sie hier.
  2. Die Ausländerbehörde berät Ihren Arbeitgeber/ Ihre Ausbildungseinrichtung, unterstützt ihn, das Verfahren zur Anerkennung Ihrer ausländischen Qualifikation durchzuführen, holt die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ein. Die Anerkennungsstellen und die Bundesagentur für Arbeit müssen innerhalb bestimmter Fristen entscheiden.
  3. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erteilt die Ausländerbehörde eine sogenannte Vorabzustimmung, die Ihr Arbeitgeber Ihnen zusendet. In der Vorabzustimmung ist angekreuzt, welche Unterlagen in Kopie geprüft wurden und von Ihnen bei Antragstellung im Original in der Botschaft vorgelegt werden müssen.
  4. Sobald Sie die Vorabzustimmung erhalten haben, registrieren Sie sich für einen Termin und wählen die Rubrik „Beschleunigtes Fachkräfteverfahren“ aus.
  5. Ihre Familienangehörigen registrieren sich parallel unter Familiennachzug „§§18a, b, 16d AufenthG - Mein Partner/Elternteil stellt erst noch einen Antrag als Fachkraft (FEG)“ für einen Termin. Bitte tragen Sie die Registrierungsdaten Ihrer Familienangehörigen in die nachfolgende Tabelle ein und bringen Sie zur Antragstellung mit. Ihre Familienangehörigen erhalten einen Termin, sobald Ihr Visumsantrag abschließend bearbeitet wurde. Ihre Familienangehörigen bereiten die Antragsunterlagen gemäß unseren Merkblättern zum Familiennachzug vor.

Familienangehöriger
Ehepartner/in
Tochter/Sohn

Name
Vorname
Passnummer
Referenznummer

6. Wir entscheiden über Ihren vollständig gestellten Visumsantrag in der Regel innerhalb von drei Wochen.

7. Die Gebühr für das beschleunigte Fachkräfteverfahren bei der Ausländerbehörde beträgt 411,- Euro. Hinzu kommt eine Visumgebühr von 75,- Euro sowie Gebühren für die Anerkennung der Qualifikation.

Informationen über vorzulegende Unterlagen
Die Antragstellung muss persönlich erfolgen. Die Gebühren für die Erteilung eines Visums betragen 75.- Euro. Alle Unterlagen müssen im Original und mit 2-facher Kopie vorgelegt werden.

Bei Antragstellung sind folgende Unterlagen vorzulegen/nachzuweisen:

  • 2 Antragsformulare, vollständig, leserlich auf Deutsch ausgefüllt und eigenhändig unterschrieben (in lateinischen Buchstaben).
  • 2 aktuelle biometrische Lichtbilder.
  • Reisepass mit ausreichender Gültigkeitsdauer, im Original und 2-facher Kopie.
  • Vorabzustimmung der zuständigen Ausländerbehörde gem. §81a AufenthG , im Original und 2-facher Kopie.
  • Nachweis über die abgeschlossene Ausbildung (Diplom und Notenübersicht), im Original mit Übersetzung ins Deutsche und je 2-fache Kopien.
  • Nachweis über Kenntnisse der deutschen Sprache. Soweit im Rahmen des beschleunigten Fachkräfteverfahrens ein Sprachzertifikat eingereicht wurde, muss dieses bei Antragstellung vorgelegt werden, im Original und 2-facher Kopie.

Bitte beachten Sie: Über die aufgeführten Dokumente hinaus können je nach Einzelfall weitere Unterlagen erbeten werden.

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